In eigener Sache – Ich unterstütze mich – Mensch & Betrieb

Liebe Leser, liebe Leserinnen.

Ich weiß, lange Texte sind ein Graus – einfach dranbleiben :-).

Seit nunmehr 7 Jahren gibt es diesen Blog. Die Schwierigkeiten, zum Beispiel bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen, werden trotz Bemühungen vieler Stellen mehr. Das gilt auch für andere Nachwuchsbemühungen wie zum Beispiel bei den Ingeneuren oder Konstrukteuren. Gleichzeitig gibt es Beschäftigung wie nie und wir können annehmen, dass den Unternehmen schon ziemlich bewusst ist, dass es immer schwerer wird, adäquat für die personelle Zukunft im Betrieb zu sorgen. Zur Zeit gibt es eine Art „Aufteilungskampf“ um den Nachwuchs. Gewinnen werden diesen allem Anschein nach die Betriebe, die die meisten Ressourcen haben und diese zur Verfügung stellen. Ein großer Schraubenhersteller erläuterte mir, dass man mit der großen Ausbildungswerkstatt vor Ort nicht mehr über Bedarf ausbildet – wen auch.

Es lässt sich annehmen, dass die Ziele der großen Unternehmen nicht in der Versorgung der deutlich in der Überzahl vorhandenen Kleinst- Klein und mittelgroßen Betriebe liegen. Wer sägt schon am eigenen Ast. Kleine und mittlere Unternehmen bis 50 Mitarbeitern stehen ohne wirkliche Problemlösung da (Hier eine Grafik zur Anzahl der Betriebe in Deutschland – nach wie vor in der Relation aktuell). Die Bürokratie wird hier nicht helfen – nicht die Arbeitsagentur, nicht die Kammern, nicht die betrieblichen Verbände. Wer meine Beiträge liest weiß, dass ich der Ansicht bin, dass sich zum einen viel zu viele „Nichtbeteiligte“ beteiligen (mit durchaus besten Absichten) sowie zum anderen, dass die Kernprobleme nicht an ihrer Wurzel angegangen werden (können). Ich schreibe gerade an verschiedenen Beiträgen, die ausgehend von dem diesem, Betriebe und Jugendliche – Ein kommunikativer Teufelskreis , schildern und begründen, wo die eigentlichen Ursachen liegen können.

Kommunikation spielt dabei eine Schlüsselrolle sowie die Betrachtung von Unternehmen und Menschen aus entwicklungspsychologischer Sicht. Mir schwant, dass die duale Berufsausbildung sich weiter zurück entwickeln wird. Clare Graves liegt mir im Ohr: Die Lösungen von heute sind die Probleme von morgen. Schauen wir einmal hin. Nimmt die Individualisierung und auch die Bildungsindividualisierung weiter zu, wird das solidarisch geprägte duale Ausbildungssystem in seiner jetzigen Form uns als alleiniges Ausbildungssystem Kopfzerbrechen bereiten. Wie oben beschrieben. Große Betriebe mit entsprechender Ressource werden nicht mehr solidarisch über Bedarf ausbilden.

Im produzierenden Gewerk, hier Oberflächentechnik, gibt es einen Vergleich – Wer zum Beispiel Massenteile beschichtet, der wird ein Problem bekommen wenn die Masse reduziert wird und individuelle Produkte (z.B. gefertigt über 3D Druck) einzeln und individuell in hoher Qualität beschichtet werden müssen. Da gibt es Betriebe die sagen: „Mache ich nicht“ oder „Ich mache nur was ich kann“. Erfolg in der Zukunft werden die haben, die sich einstellen und umstellen. Dabei geht es nicht (wie mir in einem der letzten Gespräche vorgeworfen wurde) um die Anpassung eines Systems an oder auf einen Mangel. Es geht um eine Anpassung an gesellschaftliche Veränderung. Diese ist normal und alles andere als mangelhaft.

Ich lege großen Wert darauf, dass meine Beiträge fundiert geschrieben und einwandfrei recherchiert sind. Es macht viel Mühe und viel Freude, diese Arbeit praktisch nebenbei in meiner Freizeit zu gestalten. Da sich niemals auf diesem Blog Werbung befindet und ich somit kein Geld oder andere Zuwendungen erhalte, garantiere ich in allem eine völlige Unabhängigkeit. Es gibt auch hervorragende Gastbeiträge, über die ich mich jedesmal sehr freue. Nun benötige ich aber auch Unterstützung. Dabei helfe ich mir selbst und nutze Ergebnisse aus meinem Engagement in der professionellen Bildungsberatung und der Mediation. Diese werden entsprechend gekennzeichnet. Mit einer Spende können Sie diesen Blog auch finanziell unterstützen.

Ich erlaube mir auch (nur einmal :-)) darauf hinzuweisen, dass man bei und mit mir professionelle Bildungsberatung erhalten kann. Einen halben Tag in der Woche nehme ich mir für Einzelpersonen. Das gilt auch für Betriebe und Unternehmen, die Ihre Weiterbildung kompetenzorientiert strukturieren möchten – je nach Region stehe ich hier jederzeit zur Verfügung. Wer Fragen dazu hat, möge sich bitte an mich wenden. www.mensch-und-betrieb.de

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